Heute erwartet euch ein Bummel über zwei Märkte, eine Hauptpost, die keine mehr ist, ein Besuch im Botanischen Garten und am Abend ein Tanzspektakel, das ziemlich unbeschreiblich ist, weshalb ich es gar nicht erst versuche.
Unterwegs zum Käse-, Fisch- und Gemüsemarkt begegnet mir eine Marktfrau, die es wohl nie mehr dorthin schaffen wird.

Eier hat‘s dort wohl bereits genug, was das Markenzeichen dieses Marktes zu sein scheint. Dort decken sich viele Menschen reichlich ein; am entsprechenden Angebot fehlt‘s nicht.

in Hülle und Fülle






Auf diesem Markt evoziere ich bei euch die passenden Gerüche dazu vielleicht besser nicht – ausser ihr seid Meeres- und vor allem Fischliebhaber:innen samt Geruchskulisse…
Da verpasst ihr auf dem zweiten Markt einiges meer – sorry, ich meinte natürlich mehr. Die Düfte hier mäandern zwischen neutral, blumig (allemal), betörend und würzig. Von den bunten Blumensträussen verschicke ich extra ganz viele. Sucht euch einen aus!










Setzlinge allerlei Gattung und ganze Blumenteppiche von Geranien und, und, und hatte es auch.
Falls du zu den lieber-alles-selber-machen gehörst, magst du dich vielleicht lieber hier bedienen.





Nach soviel Botanik und Garten, die Hände „schmutzig“ gemacht habe ich mir dabei zwar nicht, für Leser:innen unter euch eine weitere Sehenswürdigkeit von Utrecht, die alte Hauptpost. Heute ist sie eine Bibliothek. Sechs Stockwerke voll mit Büchern aller Genres, gemütlichen Leseecken – mit und ohne Kaffee. Und das alles in einem historischen Gebäude mit vielen Facilities.
Damit ich heute noch ins Bett komme ;-), lasse ich die Bilder für sich sprechen. Einen Besuch ist Utrecht sowieso wert – und auf dem Internet gibt‘s sicher auch mehr zu sehen.

Hereinspaziert!

Wobei sich auch ein Blick von aussen lohnt. Hier die Collage über der Türe, was euch drinnen alles erwartet.

Und noch ein paar Impressionen von innen.











Habt ihr genug Bibliotheksluft geschnuppert? Sonst wie gesagt – ab nach Utrecht oder in eine näher gelegene Bibliothek oder Buchhandlung. Vielleicht ist ja dort auch gerade…


Mit mir geht‘s jetzt aber wieder an die frische Luft. Weil wir zwar in Utrecht bleiben, aber nicht im Stadtzentrum, nehmen wir die Velos. Jetzt wird‘s gleich bunt und ihr werdet sogar rot sehen. Wobei ich nach heute nicht mehr verstehe, wieso rot sehen so einen schlechten Ruf hat und die Arbeitsbiene so einen guten. Doch seht selber.
Der Botanische Garten von Utrecht hat einen faszinierenden Steingarten, eigentlich sogar eine kleine Steingarten-Insel.

Mit Steintreppen, die ganz Holland-untypisch einen kleinen Berg erklimmen…

und vielen intensiv farbigen Blumen und würzig duftenden Kräutern unterwegs.


Der Botanische Garten hat für alle Sinne etwas zu bieten, zum Beispiel auch (wobei ich nicht sicher bin, ob diese Premiere tatsächlich auch klappt…)

oder auch

Über diesen Botanischen Garten könnte ich ein ganzes (Foto-)Buch schreiben, wofür ich aber leider keine Zeit habe. Vielleicht in einem nächsten Leben.
Bilder und auch ein paar Hörproben kann ich euch mitgeben. Den würzigen Duft der Kräuter und die Sonnenwärme auf eurem Gesicht oder das flinke Rascheln der Eidechsen müsst ihr euch selber vorstellen. Es lohnt sich.
Dafür jetzt noch der Beweis, dass rot sehen ganz schön attraktiv sein kann.

Und weshalb ich mir ab sofort abgewöhne eine Arbeitsbiene zu sein, sehr ihr hier:

Ganz besondere Verkehrsmittel und Fahrpläne haben sie hier auch.


Und jede Menge schräge Vögel.





… was in der Betrachtungsweise von (allzu) vielen Menschen auf dasselbe herauskommt. Oh, à propos Vögel. Da haben sie hier noch mehr zu bieten.

Dann gäbe es noch den neuen Evolutionspark, von dem ich euch wenigstens den Eingang zeige und viele Geschichten, aber eben nur Tage mit 24 Stunden.

Weil es inzwischen bereits morgen ist – und ich heute noch nicht einmal angefangen habe – schicke ich euch noch die Collage von Renaissance

und verabschiede mich ins Bett, wo ich mir noch mit grosser Nachfreude den heutigen Tag Revue passieren lasse. Auch dieser hatte viel zu bieten.
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