Die Klappis haben heute einen Pausentag.

Nicht nur, weil es wieder ziemlich windig ist. Zu Fuss zeigen sich andere Sachen als auf dem Velo und auch Haarlem ist eine ziemlich handliche Stadt, die sich gut erbummeln lässt.
Die „Geschichten“ sind mir beim Schlendern durch Haarlem nur so zugeflogen. Das gibt wohl wieder einen ausführlichen Blog…
Haarlem ist eine sehr grüne Stadt.

Und hat – wie Utrecht – jede Menge Kirchen. Zu entdecken, was diese heute so alles beherbergen, ergäbe sicher ein spannendes (Mehrtages-)Programm. Tatsächlich war ich noch in keiner einzigen drin.
Unseren morgendlichen Cappuccino samt Kuchen zum Frühstück geniessen wir heute im Cleeffs,


wo die Kellnerin nicht nur ein witziges T-Shirt trägt, sondern ich auch eine stilvolle Tiny-Einrichtungs-Idee mitnehme. Wäre sogar als Klappvariante denkbar. Gibt es eigentlich auch klappbare Barhocker?
Weiter geht‘s. Grün und Wasser säumen unseren Weg und prägen das Stadtbild.



A propos grüne Stadt: Hier tragen sogar Verkleidungen von Baustellen zum grünen Eindruck bei. Mit sympathischer Wirkung.


Da könnten sich Baustellen in der Basler Innenstadt inspirieren lassen.
Die Wasserläufe geben eine Menge her. Zeitweise auch Grachten-Gut, wobei das wohl nicht – wie am Meer – angeschwemmt wird, sondern rausgefischt werden muss.



Vielleicht wäre das eine Möglichkeit das Geld für die Entsorgung zusammen zu bekommen.
Eine historische Innenstadt mit vielen schönen Gassen, Ecken und Plätzen.


Da lasse ich lieber die Bilder für sich sprechen.




Auf diesem Rundfahrtschiff muss er Kapitän nicht auf die Gewichtsverteilung achten, was sein Leben sicher einfacher macht.
Auch hier und heute auf dem Grote Markt: Wedding-Season.


Die Grachten laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Ein paar Impressionen von unterwegs.





Der Kopf voller Eindrücke, aber mit eher leerem Bauch sind wir zu einem frühen Znacht ins Mamas Soup.
Einkauf bei Liselore Halink, einer Herzblut-Keramikerin (vgl. https://lilokeramiek.nl). Gut, dass ich zu Hause und im Gepäck nicht mehr Platz habe… Für je zwei mit Bedacht ausgesuchte Bijous hat‘s gereicht. Die werden Heinz und mich immer mal wieder an Haarlem und diese Ferien erinnern.

Viel Historie ist uns auf Schritt und Tritt natürlich auch begegnet. Und Kunst.


Und auch ein bisschen verkehrte Welt – oder wohl eher ungewohnte.

Was für eine Menge an verschiedenen Eindrücken. Und das ist nur eine Auswahl davon.



Auch der Quartiermarkt hat uns einiges erzählt über Besonderheiten und Lebensgewohnheiten in diesem Teil von Europa.
Ausser Kaffees, Parkbänkchen oder Uferpromenaden sind auch Bibliotheken für mich wunderbare Inseln, um zur Ruhe zu kommen. Früher, in „magereren“ Zeiten waren sie schlicht unverzichtbar wegen des Gratis-Internetzugangs und wärmer als draussen vor einem Starbucks zu stehen, wenn das Budget – oder das Sparfuchs-Gen – keine Konsumation mehr erlaubt hat. Oft sind Bibliotheken auch spannende Gebäude und ein Ort, wo sehr verschiedene Menschen und Nutzungen zusammen kommen und viele interessante Informationen zu finden sind. So auch in Haarlem.


Der Kleiderständer wird rege als Bring- und Holstation genutzt. Zumindest war das so in der knappen Stunde, in der ich im Bibliothekskaffee sass und mich umgeschaut habe.
Mit vollem Kopf, aber inzwischen leerem Bauch sind wir auf dem Rückweg noch bei Mama‘s Soup vorbei und haben es uns gut gehen lassen.

Vögel waren auch heute allgegenwärtig. Vor allem Möwen. Aber nicht nur.

Dass viele Menschen einen Vogel haben, wusste ich, nicht aber…

Auf dem Weg zurück noch zwei Augenblicke Kunst


und dann sogar noch genug Zeit und Musse, um euch davon zu berichten.
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